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Co-Parenting nach der Trennung: Wie es gelingen kann - Co-Parenting Beratung Wien

6. Okt.
3 Min. Lesezeit

von Eva Irza | Lebensberaterin & Life Coach Wien

 

Co-Parenting Beratung Wien – Eva Irza Lebensberaterin
Stabilität & Fürsorge

Die Beziehung ist vorbei. Aber die Elternschaft – die hört nie auf. Du wirst diesen Menschen für den Rest deines Lebens kennen. Ihr werdet Geburtstage teilen, Schulfeste, Krankheiten, Pubertät, Hochzeiten eurer Kinder.

Co-Parenting – das gemeinsame Elternsein nach der Trennung – ist eine der größten Herausforderungen, die eine Trennung mit sich bringt. Und gleichzeitig eine der wichtigsten Aufgaben. Weil eure Kinder es verdienen.

Dieser Artikel zeigt dir was gelingendes Co-Parenting ausmacht – und wie du dich dabei selbst schützt.

 

 

Was Co-Parenting wirklich bedeutet

Co-Parenting bedeutet nicht, dass ihr beste Freunde seid. Es bedeutet nicht, dass ihr euch mögen müsst. Es bedeutet nicht, dass die alten Verletzungen verschwinden.

Co-Parenting bedeutet: Ihr schafft für eure Kinder einen Rahmen, in dem sie sich sicher fühlen – in dem sie wissen, dass beide Elternteile da sind, dass sie nicht zwischen euch wählen müssen, dass die Trennung ihrer Eltern nicht ihre Schuld ist.

Das ist die Mindestanforderung. Und manchmal ist sie schon sehr viel.

 

 

Was gelingendes Co-Parenting ausmacht

 

Die Kinder aus den Konflikten heraushalten

Kinder dürfen nicht zu Botschaftern zwischen den Eltern werden. Sie dürfen nicht erfahren, was der andere Elternteil falsch macht. Sie dürfen nicht das Gefühl haben, dass sie einen von euch verraten, wenn sie den anderen lieben.

Das ist der wichtigste Grundsatz – und manchmal der schwerste.

 

Kommunikation sachlich und kindorientiert halten

Alle Kommunikation dreht sich um die Kinder – nicht um die Beziehung, nicht um alte Verletzungen, nicht um Vorwürfe. Kurz, klar, sachlich. Wenn das mündlich nicht funktioniert, hilft es manchmal, schriftlich zu kommunizieren – per Nachricht oder App.

 

Klare Strukturen schaffen

Klare Abmachungen zu Übergaben, Ferien, Feiertagen, Schulangelegenheiten reduzieren Konflikte. Je weniger Spielraum für Unklarheiten – desto weniger Reibungsfläche.

 

Den anderen Elternteil respektieren – auch wenn es schwer fällt

Kein Schlechtreden des anderen vor den Kindern. Das beschädigt nicht den anderen – es beschädigt die Kinder. Ihr Selbstbild, ihr Sicherheitsgefühl, ihre Fähigkeit zu lieben.

 

Die eigenen Gefühle woanders verarbeiten

Wut, Schmerz, Enttäuschung – all das ist berechtigt. Aber der Ort dafür ist nicht die Übergabe, nicht das Telefongespräch über die Kinder, nicht die Kinder selbst. Freundinnen, Beratung, Therapie – das sind die richtigen Orte.

 

 

Was Co-Parenting schwer macht

Co-Parenting ist schwer, wenn die Trennung verletzend war. Wenn Vertrauen gebrochen wurde. Wenn der andere nicht mitzieht. Wenn Macht und Kontrolle eine Rolle spielen.

In solchen Situationen ist es wichtig: Du kannst nur deinen Teil steuern. Du kannst nicht den anderen verändern. Aber du kannst dich schützen, klare Grenzen setzen und professionelle Unterstützung holen, wenn es nötig ist.

 

 

Co-Parenting Beratung Wien

Wenn Co-Parenting zur Belastung wird – für dich oder deine Kinder – kann Beratung ein wichtiger Raum sein. Ich begleite alleinerziehende Mütter dabei, sich in dieser Situation zu stabilisieren, Grenzen zu setzen und das Beste für sich und ihre Kinder zu finden. Co-Parenting Beratung Wien.

Das erste Gespräch ist kostenlos. Online österreichweit oder vor Ort in Groß-Enzersdorf bei Wien.

 

Jetzt kostenloses Erstgespräch buchen: https://www.evairza.com/book-online

 

 

Über die Autorin

Eva Irza ist diplomierte Lebens- und Sozialberaterin und zertifizierter Life Coach in Wien & Groß-Enzersdorf. Sie begleitet Menschen in Erschöpfung, Beziehungsthemen, Trauma und persönlicher Neuorientierung – traumasensibel, tiefenpsychologisch fundiert und lösungsorientiert. Online österreichweit oder vor Ort bei Wien.

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